Der richtige Start in den Tag ist das A und O. Mit einer Meditation könnte dieser nicht besser gelingen. Du kehrst bereits am Morgen in dich und schöpfst ausreichend Energie für einen mitunter stressigen Alltag. Wie du das Meditieren in deine Morgenroutine integrierst und auch dauerhaft dabei bleibst, zeigen wir dir hier.

Diese Vorteile bringt die Meditation am Morgen

Viele Menschen nutzen bereits Meditationen, um ihre Gedanken zu ordnen, ruhiger zu werden und in sich zu kehren. Wenn du die Meditation morgens vollführst, hast du deutlich mehr Vorteile für deinen Tag. Dazu gehört beispielsweise die Konzentrationsfähigkeit, die du mit dem Meditieren ausbaust. Zudem kannst du anfallenden Stress vorsorglich mindern und dementsprechend auch vielen stressbedingten Erkrankungen vorbeugen. Du bleibst schlichtweg leistungsfähiger und startest jeden Morgen gut in den Tag.

Hier die Vorteile der Meditation am Morgen:

  • Die Konzentrationsfähigkeit wird verbessert.
  • Stress wird nachhaltig gemindert.
  • Stressbedingten Krankheitsbildern wird vorgebeugt.
  • Wir lernen uns selbst besser kennen.
  • Unsere Laune hebt sich enorm.
  • Angstzustände werden gemindert.
  • Wir werden ruhiger.
  • Wir können im Alltag Ruhe finden.
Ein dunkelhäutiger Mann in seinem Wohnzimmer sitzt auf dem Boden, hat ein Tablet vor sich aufgestellt und die Knie nach außen gespreizt. Seine Augen sind geschlossen und seine Ausstrahlung wirkt sehr konzentriert.
Meditationen wirken sich positiv auf die Amygdala aus, dem Teil des Gehirns, welcher auf Stress reagiert.

Diese Möglichkeiten zur morgendlichen Meditation hast du

Das Meditieren klappt meistens nicht auf Anhieb. Hierfür bedarf es etwas Übung, damit es mit der Meditation morgens klappt und du im Alltag Ruhe finden kannst. In diesem Teil unseres Artikels zeigen wir dir drei Möglichkeiten, mit denen du das Meditieren übst.

Tipp: Wir setzen hier bewusst auf Meditationen, die du auch in einem schläfrigen Zustand vollziehen kannst. So läufst du nicht der Gefahr, hinterher müder zu sein als vorher und letztendlich einzuschlafen.

Option 1 – Die Achtsamkeitsmeditation

Bei dieser Option geht es um das Ein- und Ausatmen. Konzentriere dich auf deinen Atem und versuche das Umfeld komplett auszublenden. Das Gute an dieser Variante ist, dass du die Meditation für 5 oder gar für 30 Minuten und länger praktizieren kannst. Nimm dir so viel Zeit, wie du benötigst und fokussiere dich komplett auf deine Atmung.

Diese Option fördert die Konzentration nachweislich und mindert die Symptome von Depressionen und Angstzuständen. Anfangs wirst du vermutlich immer wieder mit den Gedanken abschweifen. Tadel dich nicht dafür, sondern starte die Übung einfach neu. Mit der Zeit wirst du merken, dass du dich immer mehr fokussieren und somit auch im Alltag besser konzentrieren kannst.

Option 2 – Die Dankbarkeitsmeditation

Dieser Option werden nachweislich die Förderung von Glücksgefühlen, die Reduktion von Stress sowie die Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens zugeschrieben. Nimm hierfür zunächst circa zehn tiefe Atemzüge und denke dabei an drei Dinge, für die du dankbar bist. Nun nimm dir fünf bis zehn Minuten Zeit, um dich für diese drei Dinge zu bedanken. Dir werden die Punkte im Leben, für die du dankbar sein kannst, deutlich bewusster. Das hebt dein Gemüt enorm. Beende die Meditation mit zehn weiteren Atemzügen.

Option 3 – Die Gehmeditation

Wenn du deinen Alltag entschleunigen möchtest oder ein besseres Bewusstsein für deine Umwelt erhalten willst, dann ist die Gehmeditation ideal. Sie hilft dir, im Alltag Ruhe zu finden. Starte direkt mit der Meditation morgens und profitiere den gesamten Tag lang von den positiven Eigenschaften.

Für diese Übung kannst du drinnen bleiben oder nach draußen gehen. Gehe Schritt für Schritt und konzentriere dich auf deine Schritte. Bei Bedarf kannst du die Schuhe ausziehen, um den Untergrund zu spüren. Du kannst sogar “links” sagen, wenn dein linker Fuß gerade den Boden berührt, “rechts” bei deinem rechten Fuß.

Tipp: Diese Übung wird dir dabei helfen, die Dinge Schritt für Schritt anzugehen. Vor allem bei einer vollen To-do-Liste ist dies hilfreich.

Schritt für Schritt: So startest du mit dem Meditieren

Damit die Meditation am Morgen nicht nur eine Einmaligkeit bleibt, geben wir dir wertvolle Tipps an die Hand, womit die Meditation morgens deutlich besser gelingt. Wichtig ist die Kontinuität der Übung, damit du nachhaltig von ihren Vorzügen profitierst.

Tipp 1 – Ablenkung vermeiden

Ein Morgen kann häufig sehr hektisch sein. Die Meditation am Morgen ist demnach oft mit Ablenkung versehen. Sinnvoll ist es, direkt nach dem Aufstehen zu meditieren. Vermeide Ablenkungen wie der Blick aufs Smartphone und konzentriere dich voll und ganz auf die Meditation.

Tipp: Du kannst auch vorher duschen oder dir einen Tee oder Kaffee machen. Bringe aber keine Hektik und Ablenkung in den Start deines Tages.

Tipp 2 – Es sich gemütlich machen

Richte dir ein gemütliches Plätzchen ein, um im Alltag Ruhe finden zu können. Dies kann die Terrasse oder auch ein separater Ort sein. Oder hole dir ein Meditationskissen, beziehungsweise nutze ein alternatives, gemütliches Kissen. Wichtig ist, dass du dir zur Meditation morgens ausreichend Zeit nimmst und das Gefühl hast, auch aktiv meditieren zu können, ohne stets abgelenkt zu werden.

Tipp 3 – Konsequent bleiben

Um konsequent jeden Morgen zu meditieren, solltest du stets zur gleichen Uhrzeit aufstehen. Wenn du einmal später aufstehst, so kannst du dies schnell als Ausrede nutzen. Bring die notwendige Kontinuität rein, um die Meditation am Morgen zu einer wahren Morgenroutine zu machen. Irgendwann wirst du merken, dass dir morgens etwas fehlt, wenn du die Meditation einmal aussetzen musst.

Tipp 4 – Sei stets nett zu dir selbst

Es ist nicht wichtig, jeden Tag zu meditieren. An einigen Tagen wird dir nicht nach meditieren sein, und das ist auch in Ordnung. Es macht nichts, wenn du ein bis zwei Tage aussetzt. Wichtig ist, dass du dich dafür nichts tadelst und im Anschluss wieder mit dem Meditieren beginnst. Erwarte nicht sofort die gewünschten Ergebnisse. Jede Routine braucht Energie und Zeit, bis sie sich fest in deinen Alltag integriert.

Tipp: Sehe die Meditation nicht als Zwang an, denn dann wird dir die permanente Umsetzung schwerfallen. Du tust dir damit etwas Gutes und nimmst dir Zeit für dich. Denke stets daran und du wirst wesentlich lieber meditieren wollen.

Fazit – Meditation am Morgen

Um im Alltag Ruhe zu finden, schaffst du dir mit einer Meditation die perfekte Basis. Bereits am Morgen sortierst du deine Gedanken und tankst Kraft für den Tag. Bereits fünf Minuten reichen aus, um Stress abzuschütteln und deutlich gelassener durch das Leben zu schreiten. Worauf wartest du also? Füge die Meditation morgens in deinen Alltag ein und profitiere von vielen attraktiven Vorteilen. Mit den genannten Tipps wird dir der Schritt zu einer entspannenden Morgenroutine deutlich leichter fallen.