„Jetzt setz´ ich mich hin und lerne!“ – „…Oder du schaust noch die ganze 3. Staffel deiner Lieblingsserie?“
„ Nein, ich muss mich gut vorbereiten..“ – „Komm schon, eine Folge geht noch!“
„Okay, aber um 16:00 Uhr fang ich wirklich an.“ – 16:01 Uhr: „Jetzt hast du deine Deadline verpasst, 17:00 Uhr ist´s.“
Und so geht das den ganzen Tag: du kämpfst durchgehend mit deinem inneren Schweinehund – und er gewinnt immer wieder.
Jetzt hört das Theater auf! Wir zeigen dir, wie du ihn ein für alle Mal loswirst:

Konkrete Ziele auf dem Weg zum Erfolg
Setze dir gut überlegte, feste Ziele, die du erreichen willst. Um diese dann auch tatsächlich zu verfolgen, benötigst du einen Handlungsplan. In diesem legst du konkrete Zeiträume und Termine fest („Ab heute jeden Tag um 16:00 Uhr lernen.“). Der Trick hierbei ist, dass der Handlungsplan – und nicht das Lernen selbst – die willentliche Anstrengung darstellt. Zudem kommt, dass Menschen innerhalb kürzester Zeit Gewohnheiten bilden, so fällt es dir immer leichter, deinen Plan umzusetzen.

Privatleben und andere Hindernisse
Ja, Freunde und Festivitäten können schon mal lästig werden – die lenken einen doch so ab! Mal kurz ein Bier trinken gehen schadet doch nicht, oder? Ein Bier folgt dem anderen und prompt wachst du morgens mit einem Kater auf. In der Prüfungsvorbereitung kann das schon mal ein gewaltiger Rückschlag sein. Das Feiern verschiebst du am besten bis nach den Prüfungen (dann gibt es auch einen guten Grund!). Beim Nein sagen hilft ein Bewältigungsplan: noch bevor du überhaupt in eine solche Situation gerätst, musst du dir genau überlegen, wie du reagieren wirst. Hierbei hilft immer noch die Wahrheit am meisten: sag einfach ganz klar, dass du schon ein Lern-Date mit dir selbst ausgemacht hast, also leider schon ausgebucht bist. So merken auch deine Freunde, dass es dir ernst ist und unterstützen dich künftig mehr in deinem Vorhaben.

Halte dir deine Ziele vor Augen
Schreibe deine Pläne gut sichtbar auf ein Blatt Papier und häng sie in deinem Zimmer auf! So wirst du jeden Tag daran erinnert, was du dir selbst versprochen hast. Studien zeigen, dass das schriftliche Festhalten solcher Ziele Wunder wirkt (das Aufschreiben wirkt wie eine Art Verbindlichkeitserklärung mit dir selbst).

Fehler sind menschlich
Man kann noch so viel planen und aufschreiben, irgendwann kommt vielleicht der Punkt, an dem man schwach wird. Hier gilt jedoch: sei nachsichtig mit dir selbst! Jeder hat mal Rückschläge einzustecken, das ist kein Untergang und erst recht kein Grund, alles abzubrechen!

Auf diese Art wirst du künftig deine Ziele besser in die Tat umsetzen und somit langfristig deine Verhaltensweisen optimieren.

PS: Diese Tipps lassen sich auch hervorragend in anderen Problembereichen (z.B. Sport) anwenden!