Wer eine Führungsposition übernimmt, sollte ein guter Leader sein. Ein guter Leader wird man aber nicht über Nacht. Es bedeutet viel Arbeit an sich selbst und viel Einfühlungsvermögen für Andere. Nur wer sich Zeit nimmt, sich mit seinen Mitarbeitern beschäftigt und sich selbst nicht zu ernst nimmt, kann ein guter Vorgesetzter sein.

Dabei solltest du Charisma und einen Charakter besitzen, zu dem du auch stehst. Eine große Portion Willenskraft ist auch noch gefragt, selbst wenn es im Team einmal nicht so gut läuft. Denn nur wer seine eigene Stärke auf sein Team verteilen kann, hat das Potential zum Leader.

Aber keine Angst, selbst wenn nicht alle Punkte auf dich zutreffen, hast du das Potential für eine höhere Position. Wichtig zu wissen ist nur, wo die eigenen Probleme liegen und woran es oftmals scheitert, ein guter Teamleader zu sein. Anschließend verraten wir dir, wie du ein wirklich guter Leader werden kannst, denn diese Stellung kann erlernt und trainiert werden. Gib dir aber stets Mühe dabei, sonst merkt dein Team, dass du kein Interesse hast.

Das sollte ein guter Leader nicht tun

Schauen wir uns erst einmal an, was ein Leader nicht mitbringen sollte. Schnell wird durch diese kleine Liste klar, was du nicht darstellen solltest und warum du mit diesem Verhalten ein schlechter Teamführer bist.

  • Du misstraust deinem Team.
  • Du bist egozentrisch, weißt alles besser, hörst nicht zu und bedankst dich nie für gute Arbeit.
  • Du lässt niemand anderen als dich selbst Entscheidungen treffen und kannst nicht delegieren, bist aber gleichzeitig auch nicht für dein Team erreichbar.

Mit solch einem Leader ist dein Team bestraft. Wir hoffen doch sehr, dass du nicht wirklich so bist oder nur ein paar der negativen Eigenschaften auf dich zutreffen. Aber auch wenn dein Verhalten nicht immer gut war, gibt es Abhilfe. Ab sofort kannst du lernen, ein guter Leader zu werden und dich von Grund auf zu ändern – du musst es nur wollen. Hier kommen unsere Tipps, wie du ein guter Leader wirst.

  1. Zuhören
  2. Zuhören ist beim Leadership das A und O. Wer nicht zuhört, weiß von seinen Mitarbeitern auch nichts. Dabei geht es nicht darum, Plausch zu halten und den neuesten Klatsch und Tratsch auszutauschen, sondern darum, Menschen nach ihrer Meinung zu fragen.

    Nur wer Vorschläge, die gehört werden wollen, auch wahrnimmt, findet manchmal eine gute Idee fernab von den eigenen Gedanken. Es geht aber nicht nur darum, Vorschläge von Anderen anzunehmen und diese dann in eigene Ideen umzuwandeln, sondern auch darum, nicht ständig nur selbst zu sprechen. Es ist wichtig, die Gedanken des Teams zu hören und diese auch zu berücksichtigen.

  3. Kommunikation
  4. Ohne Kommunikation funktioniert im Team gar nichts. Es beginnt bei den nicht vorhandenen Zielen geht über in die Dankbarkeit, die nicht da ist und in das Feedback, das nicht kommt. Wer nicht kommuniziert, macht alles falsch, was man falsch machen kann. Wer nur auf seine eigenen Probleme und auf die Zahlen am Ende achtet, braucht kein Leader werden.

    Besser ist es, über Absichten, Ziele und Vorhaben aufzuklären und so oft es geht ein positives Feedback zu geben. So bekommst du als Leader auch oftmals ein positives Feedback zurück oder weißt, was du verbessern musst. Wer besser auf die Anderen achtet, sich in sie hineinfühlt und mit ihnen kommuniziert, schafft für sich als Leader einen tollen Background. Ziel bei der Kommunikation ist es, motivierend auf das Team einzuwirken und es damit zu Höchstleistungen anzutreiben.

  5. Verhalten
  6. Wie verhält sich ein guter Leader? Neben dem Zuhören, Vorschläge annehmen und der Kommunikation sind auch Weiterentwicklung und Offenheit wichtig. Wer meint, er ist perfekt, wie er ist, sollte kein Leader sein. In dem Job geht es nämlich darum, sich ständig weiterzuentwickeln, auf die unterschiedlichsten Menschen einzugehen und immer wieder in neue Situationen zu springen. Wer eingefahren ist, sich selbst zu wichtig nimmt und meint, er ist gut, wie er ist, wird keinen Erfolg als Führungsperson haben.

    Dein Verhalten sollte flexibel, offen und so orientiert sein, dass du dich ständig weiterentwickeln möchtest. Es geht darum, Andere erfolgreich zu machen und Lösungen zu finden, damit das Team bestehen kann. Nur wer sein eigenes Verhalten reflektiert und gegebenenfalls korrigiert, kann ein guter Leader sein.

Das Gesamtbild sollte betrachtet werden

Wer diese drei Punkte einhält, hat das Potential zum guten Leader. Natürlich ist Leadership ein Prozess, der über Jahre hinweg, durch verschiedene Situationen und durch verschiedene Menschen geprägt wird. Klar ist auch, dass du nicht immer mit jedem gleich gut klarkommen kannst, aber du kannst es versuchen.

Wichtig ist, nie aus den Augen zu verlieren, was wirklich zählt und stets das Gesamtbild zu sehen. In kleinen Häppchen solltest du nicht denken, sondern an dein Team und wie du es zum Erfolg führen kannst. Wichtig ist das Warum und der Weg, nicht das Ziel, auch wenn dieses übergeordnet ist. Dabei solltest du stets bescheiden bleiben, um das Beste aus deinem Team herauszuholen. Nur so kannst du sie motivieren und ihnen neuen Wege zeigen.